Warum dich das, was du nicht tust, schneller voranbringt.

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin

Was kann ich tun, um ans Ziel zu kommen? Diese Frage stellst du dir oft genug. Sie ist aber nicht so entscheidend, wie die folgende:

Was werde ich nicht mehr tun, um an mein Ziel zu kommen?
Irritiert? Warte.
Hier kommt die Not-to-do-Liste ins Spiel.

Das was du nicht tust, entscheidet darüber, was du stattdessen erledigen kannst. Dadurch wirst du produktiver und schaffst mehr Ergebnisse, die dich und dein Business voranbringen. Warum dir eine Not-to-do-Liste dabei hilft und wie du sie erstellst, damit beschäftigen wir uns jetzt. 

Mehr tun, macht dich nicht erfolgreicher

Irgendwann ist das Gerücht entstanden: Wer viel beschäftigt ist, der ist erfolgreich. Das ist Quatsch.
Wieviel du tust, sagt nichts über deinen Erfolg aus. 

Die Informationen werden immer mehr. Die Möglichkeiten steigen. Am Ende werden ToDo-Listen länger und der Tag hat trotzdem nur 24 Stunden. Täglich arbeitest sicher auch du ehrgeizig an deiner ToDo-Liste. Alles, um am Ende mehr

  • Reichweite zu bekommen
  • Kunden zu gewinnen,
  • Umsatz zu machen.

Schaffst du es täglich deine To-Do-Liste abzuhaken?
Viele Unternehmer schaffen es nicht. Sie schieben immer wieder Aufgaben und Projekte vor sich her. Das frustriert. Früher oder später stellen sie sich die Frage:

Wie bekomme ich mehr Freiraum, um an meinem Business zu arbeiten?

Willst du in den Fluten nicht untergehen und mehr als nur ToDo-Listen verwalten, dann entscheide was weg kann! 

Mache dir klar: Du bestimmst wann, wie und mit wem du arbeitest. Es gibt keinen Chef, der Druck macht, keinen Antreiber der an die Tür klopf und mit sinnlosen Vorschriften um die Ecke kommt.
Geißelst du dich trotzdem mit selbstauferlegten Zwängen? Ich muss dies, das und jenes, bevor…

Die Folge: Du verschwendest deine wertvolle Zeit. 

Erfolgreiche Unternehmer arbeiten smart statt hart

  • Umsatz, Gewinn, Abschlüsse, Klicks, Stunden, Minuten… – Du misst und kontrollierst bis in die letzte Ecke?
  • Deine Gedanken kreisen oft nur um Zahlen.
  • Auf der Suche nach der einen zündenden Idee rattert dein Kopf bis spät in die Nacht. Die Tage werden länger. Der Druck steigt bis die Nerven blank liegen.

Du willst alles, nur nicht versagen. Und schon steht er hinter dir,  der Antreiber:

Nur nicht anhalten! Immer weiter machen. Von nichts kommt nichts.

Was bleibt auf der Strecke? 

Dein Blick für das Wesentliche.

Guck dir ab, was Erfolgreiche Unternehmer nicht tun

Strategie ist das, was sich viele von den Erfolgreichen abgucken wollen. Interessanter ist, was sie nicht tun:
Sie setzen alles daran, frustrierende, kräftezehrende und ineffektive Aktionen zu vermeiden.

Verschwendung ist tabu! Und deshalb führen sie eine Not-to-do-Liste.
Entwickle ein Gespür: Was ist wichtig und was ist unwichtig? Dadurch wirst du

  1. deine Zeitfresser entlarven und deine Zeit besser nutzen
  2. Wichtiges nicht mehr aufschieben und klare Prioritäten setzen
  3. Produktiver arbeiten
  4. Aufgaben auslagern oder delegieren
  5. deine Wünsche und Ziele ernst nehmen

Wie ich gnadenlos alles über Bord warf, was nicht zielführend war

Vor ein paar Jahren bastelte ich meinem Businessmodell. Die neuen Ideen mit dem Gewohnten zu kombinieren, das war zäh wie Kaugummi. Irgendetwas passte nicht. Gefühlt herrschte völliges Chaos. Unerledigte Aufgaben lagen wie ein Stein im Magen. An manchen Tagen war es ‘ne harte Nuss, mich zu motivieren. Ich kam an einem Punkt, da war mein Kopf einfach nur leer. Ich war genervt von unnützem Kram und Informationsfluten.
Da traf ich eine Entscheidung: Alles was mich unnötig Zeit und Nerven kostete, was ich nicht mehr wollte und mich nicht spürbar weiterbrachte, setzte ich gnadenlos auf eine Liste.

Auf diese Liste schrieb ich Aufgaben oder Routinen, die

  • überflüssig sind,
  • wertvolle Zeit rauben,
  • unnötig Kraft kosten oder
  • keine Ergebnisse liefern.

Meine Kunden haken schnell ein: „Ich kann doch nicht einfach…“
Meine Antwort: Doch du kannst! 

Mach dir deine Freiheit als Unternehmer ernsthaft bewusst. Schnell wird dir klar, dass du dich selbst in eine emotionale Zwangsjacke steckst. In der täglichen Routine merkst du nicht, dass unnütze Regeln und ungeschriebene Gesetzte deinen Alltag bestimmen. 

Die Folge: Umsatz und Zeit steuern dein Business. 

Das ergibt keinen Sinn.

Niemand hat Lust, sich ständig mit Dingen zu beschäftigen, die weder Spaß machen oder keine Ergebnisse bringen. Gestalte dein Business so, dass es Sinn ergibt.

Wirkt das oder kann das weg?

Mir wurde damals klar, dass ich mich verrannt hatte. Ich tat zu viele Dinge, von denen ich glaubte, dass man diese tun müsste. Um mich herum machten es viele so. Aber, das, was die Masse tut, muss nicht richtig sein. Schon gar nicht nicht für deine eigenen Ziele.

Deshalb mache ich mir immer wieder bewusst: Müssen, muss ich nichts. Ich darf, möchte oder entscheide mich bewusst für etwas und trage die Konsequenzen. 

An meiner Pinnwand erinnert mich ein großer Zettel daran.  Auf dem steht:

not-to-do-Liste
Foto: Vortrag in Bochum „Mehr Fokus im Business“

Not-to-do-Liste erstellen

Im Alltag begegnen dir immer wieder Aufgaben und Routinen,

  • die überflüssig sind,
  • die du auslagern bzw. delegieren kannst oder
  • solche, die du automatisieren kannst. 

In dieser Podcastepisode erfährst du, wie ich Ballast von Bord werfe. Du hörst auch das Kapitel „Gnadenlos“ aus meinem Audioguide Macherprinzipien.

Not-to-do-Liste: Beispiele

Du kannst eine allgemeine Not-to-do-Liste erstellen oder eine für bestimmte Themen/Bereiche anlegen. 

Not-to-do-Liste für deinen Arbeitsalltag:

  • ohne Wochenstruktur arbeiten
  • Pausen durcharbeiten
  • Stündlich Maileingang prüfen
  • Stille Stunde vernachlässigen
  • Zielloses surfen im Internet 
  • Morgens mit Emails lesen den Tag beginnen

Not-to-do-Liste für deine Motivation

Not-to-do-Liste für dein Businesswachstum

  • deine Werte ignorieren
  • Angebote/Produkte anbieten, die weder zu deiner Vision noch ins Businessmodel passen
  • Alles selbst erledigen 
  • 90-Tage-Planung für überflüssig halten
  • Keine Unterstützung annehmen
  • Ziele setzen und Strategie für Zeitverschwendung halten
  • Netzwerke/Veranstaltungen

Not-to-do-Liste für Finanzen

  • Für Tools/Software zahlen, die keinen ROI bringen
  • Die neuesten Technikspielereien kaufen
  • Kostenstrukturen sich selbst überlassen
  • Deine Preise, Umsätze und dein persönliches Gehalt halbherzig kalkulieren

Habe den Mut, Nein zu sagen

Kennst du Situationen in denen du rational für etwas argumentierst, dich aber nicht entscheiden kannst? Du bist hin und her gerissen.

  • Die Zielgruppe einschränken, mit „Lieblingskunden“ arbeiten :
    Der Bauch sagt: Ja! Der Kopf zweifelt Uns könnte Umsatz verloren gehen.
  • Den neuesten Marketingtrend links liegen lassen:
    Der Bauch schreit: Ja, Bitte! Der Kopf jammert: Wir müssen dazu gehören, sonst verpassen wir was .
  • Die Angebotspalette verschlanken:
    Der Bauch sagt: ja! Der Kopf hat mosert: Bloß nicht, dann kaufen die Kunden bei der Konkurrenz.
  • Nur 30 Stunden die Woche arbeiten?
    Der Bauch sagt: Das machen wir. Der Kopf schüttelt sich: Unter 50 Stunden die Woche können wir nicht erfolgreich sein.
  • Das Wochenende mit der Familie verbringen?
    Der Bauch sagt: Unbedingt! Der Kopf meckert. Das geht nicht, du musst das Projekt antreiben.

Ja, es braucht Selbstreflektion, um zu erkennen was wirklich wichtig ist und was weg kann. Es braucht Mut, um Nein zu sagen. Außerdem braucht es Disziplin, um die Entscheidung konsequent durchzuziehen.

Willst du mehr Freiheit und Selbstbestimmung? Der Preis dafür ist Verantwortung. 

Der Preis scheint vielen zu hoch. Lieber schleppen sie den Ballast umher.  Dabei konsumieren mehr als sie umsetzen, um dann darüber zu jammern, dass sie nicht voran kommen.

Wie du leichter bestimmst was wichtig ist.

Was ist jetzt richtig und was falsch?

Die Frage stellen mir Kunden oft. Aber das weiß ich nicht. Denn es ist ihr Business, ihr Leben. Die bessere Frage ist: Was bringt dich leichter voran, weil es nützlich ist?

Warum?
Entscheidungen wurden leichter, als ich begann nicht mehr in – richtig und falsch -, sondern in – nützlich und weniger nützlich – zu denken. Damit kannst du leichter entscheiden,

  • was jetzt wirklich wichtig ist,
  • wie du deine Zeit sinnvoll investierst und
  • welchen Weg du wählst.

Not-to-do-Liste: Freiheit im Business

Im Business nimmst du mal Abkürzungen und mal Umwege. Mit jeder Entscheidung gehst du das Risiko ein, dass diese nicht die richtige ist. Das ist das Abenteuer Business.

Anstatt dich von unnützen Verpflichtungen geißeln zu lassen, prüfe regelmäßig, welcher Ballast von Bord kann. Du vermeidest unnötigen Druck und nutzt deine Zeit sinnvoll. Nutzt du deine Freiheit, dann hast du den Kopf frei, um neue Möglichkeiten zu entdecken. Du entscheidest über den weiteren Verlauf deiner Geschichte.

Schreibst du schon eine Not-to-do-Liste?

Wenn du einen „virtuelle Tritt“ in den Hintern gebrauchen kannst, um endlich die richtigen Dinge umzusetzen. Dann schau dir meinen Audioguide „Macherprinzipien“ an.

Quellen: Titelfoto Beitrag: unsplash.com
Letzte Aktualisierung: März 2020

Hi, ich bin Anke Lambrecht, Business-Strategin und unterstütze Unternehmer dabei, mehr Fokus für ihr Unternehmen zu schaffen.
Als Sparringspartnerin bin ich an ihrer Seite, damit sie bessere Ergebnisse erreichen, gleichzeitig weniger Zeit in ihrem Business verbringen und mit dem Business eine größere Wirkung erzielen.
Mehr über

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten durch diese Website einverstanden. Detaillierte Informationen dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung