Die 7 besten Tipps, um in Rekordzeit konzentriert zu arbeiten.

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Es ist das Wertvollste, was du hast und jeder will ein Stück davon abhaben: Deine Aufmerksamkeit. Erfolgreiche Unternehmer können zwei Dinge besonders gut: schnell schwierige Aufgaben meistern und kurzer Zeit hochwertige Leistung erbringen. Beides ist davon abhängig, wie gut du dich konzentrieren kannst. Dieser Artikel liefert dir die wichtigsten Tipps, um deine Konzentration zu steigern.

Deine Zeit ist kostbar. Und davon hast du nie genug. Morgens geht es schon los: Du bist fest entschlossen deine ToDo Liste heute abzuarbeiten. Deine Aufmerksamkeit ist messerscharf. Plötzlich klingelt das Telefon. Eine kurze Unterbrechung und deine Konzentration ist wie weggeblasen. Du beginnst erneut. Doch schon nach kurzer Zeit merkst du, wie dein Fokus langsam nachlässt. Die Ablenkungen bringen dich aus dem Konzept und deine Produktivität sinkt. Willst du deine Zeit produktiv nutzen und erstklassige Ergebnisse schaffen, dann trainiere deine Konzentrationsfähigkeit!

Konzentration – die Fähigkeit der Zukunft

Du verschickst schnell ne Sprachnachricht und nebenbei läuft ein Podcast. Dann schiebst du dir die Stulle hinter die Kiemen, während du Mails beantwortest. Vieles gleichzeitig machen funktioniert nicht. Vergiss Multitasking! Das Gehirn ist dafür grundsätzlich nicht ausgelegt. Jetzt steigt auch noch die Informationsdichte, ständig lernen wir Neues, dürfen all das verarbeiten und an jeder Ecke lauert eine Ablenkung.

Willst du erfolgreich bleiben und deine Leistung voll abrufen, dann richte deine Aufmerksamkeit 100% auf die wichtige Aufgabe. Lerne konzentriertes Arbeiten. So wirst du deine Ressourcen Zeit, Aufmerksamkeit und Konzentration optimal nutzen, um Höchstleistungen zu erbringen und greifbare Ergebnisse produzieren. 

Deine geistige Leistung bestimmt die Qualität deiner Ergebnisse.

Auch wenn es fast zu gut klingt um wahr zu sein: Deine Konzentration kannst du ganz einfach trainieren. Du brauchst keinen Produktivitätskurs oder stundenlang Bücher lesen. Etabliere diese Tipps und in Zukunft arbeitest du konzentriert an deinen wichtigen Aufgaben.

Konzentriert arbeiten: Was ist das?

Bevor ich dir 7 konkrete Tipps für konzentriertes Arbeiten zeige, stelle ich dir kurz zwei Phasen der konzentrierten Arbeit vor: „Deep Work“ und „Shallow Work“. Durch diese Information wirst du besser verstehen, warum es für Unternehmer so wichtig ist, konzentriertes Arbeiten zu perfektionieren. 

Shallow Work – ein Nebeneffekt 

Durch ständige Erreichbarkeit und die Schnelllebigkeit unseres Alltags, befinden wir uns die meiste Zeit des Tages in der sogenannten „Shallow Work“-Phase. Damit ist ein Zustand gemeint, in dem wir weniger konzentriert arbeiten und häufig unterbrochen oder abgelenkt werden. Ablenkungen sind pures Gift für deine Produktivität.

Du wirst oft von etwas abgelenkt, was dringend zu sein scheint. Die Wenigsten prüfen jedoch, ob diese Störungen gerade wirklich ihre Aufmerksamkeit verdient haben. Du fühlst dich vielleicht zu diesen Dingen hingezogen. Sofort reagierst du und erledigst es. Dabei sind diese Dinge selten dringend oder wichtig. Sie kosten dich immer wieder wertvolle Konzentration. Daher sind die Ergebnisse in diesen Phasen auch oft nur durchschnittlich und du benötigst viel mehr Zeit für die einzelne Aufgabe. Leider ist dies häufig der „Normalzustand“. Es sei denn, du trainierst deine Konzentrationsfähigkeit und wendest bestimmte Strategien an. 

Deep Work – ein mächtiger Zustand

Der Begriff „Deep Work“ wurde von Professor Calvin C. Newport geprägt. Er beschreibt einen Zustand ablenkungsfreier Konzentration, der dafür sorgt, dass du deine geistigen Fähigkeiten bis an deine Grenzen beanspruchen und nutzen kannst. In dieser Phase lenkst du deine ungeteilte Aufmerksamkeit auf ein und dieselbe Sache, ein Objekt, eine Tätigkeit oder einen Denkvorgang. Du fokussierst ein Ziel.

Halten wir fest:
Konzentriert arbeiten heißt, dass du für eine bestimmte Zeit Einflüsse aus der Umgebung ausschaltest. Stelle dir vor, du richtest das Objektiv einer Kamera auf ein bestimmtes Objekt. Das, was du wirklich sehen willst, stellst du innerhalb der „Deep Work“-Phase scharf. Als High Performer geht es also darum, so oft wie möglich in den State der „Deep Work“ zu kommen und deine ungeteilte Aufmerksamkeit und Konzentration für eine Sache zu nutzen. Dort werden echte Ergebnisse und herausragende Leistungen erbracht.

Klingt fantastisch, oder?


Einen Haken gibt es: „Deep Work“ und somit ablenkungsfreie Konzentration kannst du nicht durch bloßen Willen erreichen. Es gibt dafür keine Wunderpille. Die Konzentrationsfähigkeit ist keine absolute Fähigkeit, die du einfach hast oder eben nicht hast. Das konzentrierte Arbeiten gilt es zu lernen.

fokussiert arbeiten
Quelle: John Allen unsplash.com

9 Fakten über konzentriertes Arbeiten

  1. Reizüberflutung:
    Unser Gehirn reagiert auf äußere Reize und muss alle diese Einflüsse verarbeiten. Je mehr davon auf dich einprasseln, desto weniger weiß dein Gehirn, was jetzt gerade wichtig ist.
  2. Aufmerksamkeitsspanne:
    Selbst dann, wenn du dich voll und ganz auf nur eine Aufgabe konzentrierst, kann dein Gehirn die Aufmerksamkeit nur ca. 20 Minuten halten.
  3. Konzentrationsschwierigkeiten
    entstehen durch Stress, Sorgen und ständige Unterbrechungen. Ebenso beeinflussen Bewegung, Ernährung und Schlaf die Konzentration.
  4. Arbeitsplatz und Organisation:
    Deine geistige Leistungsfähigkeit wird u.a. durch die Beleuchtung, deine Sitzposition und die Belüftung des Raums, in dem du arbeitest beeinflusst. Eine flexible Organisation deiner Arbeit mit ausreichend Pausen steigert deine Konzentrationsfähigkeit.
  5. Motivation:
    Je interessanter und motivierender eine Situation, Aufgabe oder Gegenstand ist, desto leichter kannst du dich konzentrieren.
  6. Konzentrationsfähigkeit braucht Übung:
    Sie hat nichts mit Intelligenz zu tun. Sie ist kein naturgegebener Zustand, sondern eine geistige Anstrengung.

Konzentriert arbeiten lernen: 7 Tipps, wie dir das gelingt

Deep Work nutzen, Flow-Zustände erleben oder Konzentration steigern: Egal, wie du es nennst, die folgenden Tipps ermächtigen dich dazu, deine Aufmerksamkeit dem Wichtigen zu widmen und voll und ganz in deiner Aufgabe aufzugehen. Am Ende des Tages wirst du lächelnd die wichtigen Punkte deiner ToDo-Liste abhaken. Das nervige Gefühl, nicht vorangekommen zu sein, ist Vergangenheit. 

1. Nutze deine Leistungskurve

Deine Leistung ist direkt an dein Energielevel gekoppelt. Es ist ganz natürlich, dass deine Leistungskurve über den Tag abnimmt. Am Vormittag bist du wacher als am frühen Nachmittag. Mein Leistungstief liegt beispielsweise zwischen 15:00 Uhr und 16:00 Uhr. Lange habe ich versucht dagegen zu arbeiten – es ist sinnlos. Hinzu kommt, dass konzentriertes Arbeiten viel Energie verlangt. Je mehr Energie meine Projekte verschlingen, desto stärker spüre ich dies in meiner Leistungskurve. Lerne deine Leistungskurve kennen und nutze sie für dich, indem du Aufgaben, die dir viel Konzentration abverlangen, in dein Tageshoch legst.

2. Schaffe dir Routinen, um konzentriert zu arbeiten 

Erfolgreiche Künstler, Wissenschaftler und andere große Persönlichkeiten, haben es so weit gebracht, weil sie in der Lage waren, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Sie haben sich Routinen geschaffen, durch die sie ihr volles geistiges Potential ausschöpfen können. Es geht um deine Selbstorganisation! Sicher ist die Art und Weise im einzelnen eine Typ-Frage. Wichtig ist, dass du deine Struktur mit festen Routine findest, um wirklich konzentriert zu sein:

  • Lege deinen Tagesablauf bereits vorab fest. 
  • Setze Prioritäten und schaffe Struktur.
  • Plane dir Zeit für „Deep Work“ Phasen ein. 
  • Bestimme wo und wie lange diese Phasen sind und mache sie zur Routine. 
  • Verhindere vorab jegliche Ablenkungen
  • Statte deine Umgebung mit dem Nötigsten aus (Kaffee/Tee, Arbeitsmaterial, Handy aus, etc.)

3. Trainiere deinen Geist, sich zu konzentrieren

Spitzensportler wie Usain Bolt oder Christiano Ronaldo nutzen diese Erkenntnis schon lange: Wer sein Potential vollständig nutzen will, der trainiert nicht nur seinen Körper, sondern auch seinen Geist.

Unsere Konzentrationsfähigkeit muss genauso trainiert werden wie unsere Muskeln.


Wenn du es schaffst, dich voll auf deine Aufgabe im Hier und Jetzt zu konzentrieren und die Gedanken an das Projekt von morgen vorbeiziehen zu lassen, kannst du ein ultimatives Flow-Erlebnis kreieren. Dadurch wirst du deine Produktivität deutlich steigern. Wie bei jedem guten Trainingsplan kommt es auch hier auf die Wiederholung und Intensität an. Durch regelmäßige Konzentrationsübungen lernst du, deine Aufmerksamkeit zu lenken. Das heißt, du steuerst gezielt deine Gedanken und lenkst deinen Fokus. Mit Techniken wie Meditation, Autogenem Training und der Progressiven Muskelentspannung kannst du deine Konzentration Schritt für Schritt steigern. 

4. Plane genug Pausen ein

Du merkst, wie deine Konzentration nachlässt. Fehler schleichen sich ein und du wirst langsamer. Arbeitest du dennoch einfach weiter und versuchst noch schnell fertig zu werden? Am Ende bist du unzufrieden, weil du keine oder unvollständige Ergebnisse hast.
Hier kommt der Geheimtipp: Nimm dir bewusst eine kurze, aber wirksame Erholungspause.

Es kommt nicht auf die Dauer der Pause an, sondern auf die Qualität.

Einfach nur den Aufgabentyp wechseln ist keine Pause. Auch neben dem Lesen deiner Mails schnell etwas zu essen ist vielleicht verlockend, weil du glaubst, dadurch Zeit zu sparen. Doch es ist nicht erholsam und holt dich am Ende wieder ein. 

Erfolgreiche Unternehmen wie Google, Tesla und Daimler haben verstanden, wie wichtig Pausen für die Produktivität ihrer Mitarbeiter sind und bieten ihnen sogar Schlafräume.  Pausen dienen dazu, deinen Energiespeicher wieder aufzufüllen. Du kommst auf andere Gedanken, während dein Unterbewusstsein deine bisherige Leistung verarbeiten kann. 

Es gibt viele Möglichkeiten, wie du Pause machen kannst. Wichtig ist, dass du deinem Körper und vor allem deinem Gehirn Zeit zum Abschalten gibst.

5. Behalte den Überblick

konzentriert arbeiten lernen

Minimiere den optischen Ballast. Das macht es dir einfacher, konzentriert zu arbeiten. Entferne alles von deinem Schreibtisch, was du gerade nicht für deine Aufgabe benötigst. Auch auf deinem Computer sind alle Programme geschlossen, die dich ablenken könnten und dein Desktop ist aufgeräumt.

Die Übersichtlichkeit gilt auch für deine Planungs- und Organisationstools. Sind diese übersichtlich genug? Kannst du damit effektiv arbeiten?
Du hast deine eigene Arbeitsweise und weißt, womit du am besten arbeiten kannst. Das Design muss für mich zum Beispiel klar, minimalistisch und farblich ansprechend sein. Für bestimmte Aufgaben nutze ich lieber Papier und Stift oder eine Pinnwand, als ein Programm auf dem PC. Wie ist das bei dir? Überprüfe deine gängigen Tools auf Effektivität und Konzentrationsförderung.

6. Vermeide Ablenkungsfallen

Du kannst nicht alles auslagern oder delegieren. Also brauchst du Freiraum für deine Aufgaben. Achte darauf, dass du in deinen geschaffenen „Deep Work“ Phasen nicht unterbrochen wirst und ungestört arbeiten kannst. Schaffe dir deinen ganz persönlichen „Flugmodus“.
Besonders für Projekte in denen ich strategisch denken und kreativ sein muss ziehe ich mich gern an einen ruhigen Ort zurück. Mindestens richte dir jedoch eine stille Stunde ein, in der alle Ablenkungen ausgeschaltet sind. Nutze deine natürliche Autorität und grenze dich klar ab. Ein „Nein“ zu anderen, ist immer ein „Ja“ zu dir und deiner Produktivität. 

7. Schaffe dir ein Feierabendritual

Deine ToDo-Liste ist so lang, dass du quasi täglich in die Verlängerung gehen könntest. Jeder weiß aber, dass eine Verlängerung den Spielern Höchstleistungen abverlangt. So ist es auch bei dir und deiner Produktivität. Vermeide dies um jeden Preis.

  1. Lege vorab bereits konkrete Zeiten fest, zu denen du Feierabend machen möchtest.
  2. Ziehe am Ende deines Arbeitstags einen klaren Schlussstrich und lass deinen Tag review passieren. 
  • Was hast du geschafft? 
  • Was war dein Highlight?
  • Welche Aufgaben sind offengeblieben? 
  • Wo gibt es Optimierungsbedarf?
  • Was waren Deine Erfolge?

Diese Tagesreflexion, wie z.B. mit einem Erfolgsjournal, hilft dir, deine Leistungen weiter zu optimieren und gedanklich mit dem Tag abzuschließen.  Damit du verbindlich bleibst und eine Routine etablierst bietet es sich an, diesem Prozess mit einem Ritual zu verbinden. Ein verdienter Feierabend Whisky oder eine Runde auf dem Massagesessel, je nach Vorliebe findet sich da sicher etwas Passendes.

Konzentriert arbeiten ist kein Hexenwerk, will aber trainiert sein

„execution is king“!

Was kannst du direkt umsetzen?

Dein Körper und dein Verstand sind wie ein moderner Hochleistungscomputer. Mit der richtigen Bedienung wirst du deine kompletten Ressourcen und Kapazitäten voll ausschöpfen.


Artikel veröffentlicht: Nov 2016 Artikel zu letzt aktualisiert: April 2020

Bildquellen: Titelbild Kobu Agency unsplash.com

Hi, ich bin Anke Lambrecht, Business-Strategin und unterstütze Unternehmer dabei, mehr Fokus für ihr Unternehmen zu schaffen.
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